Berufliche Bildung

 

Ausbildung


Haben Sie Lust, im Rahmen der Ausbildung Erfahrungen im Ausland zu sammeln? Dann sollten Sie sich zunächst bei Ihrem Ausbilder oder Berufsschullehrer nach Austausch- und Praktikantenprogrammen erkundigen. Auslandsaufenthalte für Auszubildende werden in der Regel von Bildungseinrichtungen organisiert und über das EU-Bildungsprogramm Leonardo da Vinci gefördert. Weitere Informationen dazu gibt es unter www.na-bibb.de > Leonardo da Vinci.

Übrigens: Mit dem Europass-Mobilitätsnachweis hat die Europäische Union ein europaweit einheitliches Dokument geschaffen, das alle im Ausland gemachten Lernerfahrungen dokumentiert. Der Europass enthält Angaben zu den Inhalten, den Zielen und der Dauer des Auslandsaufenthaltes. Er vermittelt damit einen genauen Überblick über den Umfang der internationalen Erfahrung und dokumentiert jede Art von Lernaufenthalten im Ausland. Weitere Informationen dazu unter: www.europass-info.de.

Informationen zu ausländischen Bidlungssystemen bietet auch der Deutsche Bildungsserver unter http://bildungssysteme-international.dipf.de. Das Online-Portal enthält Links zu Bildungsministerien, Bildungseinrichtungen, Fachgesellschaften, nationalen und internationalen Organisationen sowie zu Datenbanken mit Informationen zu über 230 Ländern und Regionen.

Wenn Sie eine berufliche Erstausbildung komplett im Ausland absolvieren möchten, benötigen Sie umfassende Informationen über das jeweilige Ausbildungssystem: Welche Ausbildungswege gibt es, wie ist der Stellenwert und das Niveau der Ausbildung, und wie wird die Ausbildung in Deutschland anerkannt? Die folgenden Angaben bieten nur einen ersten Überblick. Weiterführende Informationen finden Sie bei den genannten Stellen.


Das Berufsbildungssystem Großbritanniens und Nordirlands unterscheidet sich grundlegend von dem deutschen. Zudem gibt es Unterschiede zwischen den Systemen in England und Schottland. Grundsätzlich kann jeder jede berufsbezogene Prüfung ablegen. Auf welche Weise, in welcher Einrichtung und Zeit die Kenntnisse erworben werden, spielt dabei keine Rolle. Es gibt viele verschiedene Qualifikationen, die sich aus unterschiedlichen Lernmodulen zusammensetzen. Sie werden einem Baukastenprinzip entsprechend zu einem Abschluss zusammengefasst, wie beispielsweise zur National Vocational Qualification (NVQ) oder dem schottischen Äquivalent (SVQ).

„Die Berufsausbildung findet in Großbritannien meist in Colleges statt und ist dezentral organisiert. Die Modern Apprenticeships entsprechen am ehesten der deutschen dualen Berufsausbildung, sie werden aber nicht oft angeboten, und Angebote sind nicht zentral abrufbar. Wer schon weiß, in welcher Region er leben will, kann bei den Job Centres fragen, ob vor Ort Ausbildungsangebote bekannt sind.“

Inka de Pedraza, Teamleiterin des Internationalen Personalservice Bremen der ZAV


Ab 16 Jahren entscheiden sich Schülerinnen und Schüler entweder für eine berufliche Vollzeitausbildung an einer Schule oder für eine Ausbildung im Betrieb plus theoretischen Unterricht. Detaillierte Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten finden Sie unter www.direct.gov.uk (> Education and learning). Das System in Schottland ist ähnlich aufgebaut, weist jedoch ein paar Unterschiede auf. Weitere Einzelheiten dazu finden Sie unter www.sqa.org.uk (> Qualifications).

Das neue Qualifikations- und Anerkennungsrahmenwerk (Qualifications and Credit Framework, QCF) listet sämtliche beruflichen Abschlüsse auf, die man in England, Wales und Nordirland bekommen kann und die zudem in Schottland anerkannt werden. Die verschiedenen Qualifikationen sind in acht Niveaustufen (Levels) unterteilt. In der Nationalen Datenbank der anerkannten Qualifikationen (National Database of Accredited Qualifications) können Sie gezielt nach Ausbildungen in einzelnen Berufen suchen, beispielsweise „QCF, hairdressing“ – in der Ergebnisliste werden die Ausbildungen (inklusive Anforderungsniveau und Trägerorganisation) angezeigt, die zu dieser Qualifikation führen: www.accreditedqualifications.org.uk.

Viele betriebliche Ausbildungen schließen in England, Wales und Nordirland mit der Nationalen Beruflichen Qualifikation (National Vocational Qualification – NVQ) ab. Auch sie beruht auf landesweit gültigen Ausbildungsstandards und eröffnet den Zugang zur weiterführenden beruflichen Bildung oder zum Arbeitsmarkt. Man kann sie auch als College-Student erwerben, wenn man einen Teilzeitjob oder einen Praktikumsplatz hat. Den Abschluss NVQ gibt es von Level 1 bis 5 – eine Übersicht und Erklärung der verschiedenen Levels finden Sie unter www.direct.gov.uk (> Education and learning > Qualifications explained). Unter http://eurotuteur.ac-strasbourg.fr (> Inhalt > Vergleichstabelle der Abschlüsse) gibt es zudem eine Tabelle, in der die Niveaus verschiedener britischer Berufsqualifikationen mit den deutschen verglichen werden. Ein NVQ beziehungsweise SVQ des Levels 3 entspricht demnach der Gesellenprüfung in Deutschland. Der SVQ ist eine spezifisch schottische Qualifikation: Die Anforderungen sind im Scottish Credit and Qualifications Framework festgelegt.

"Das Berufskolleg Stolberg bietet nachmittags Fremdsprachenkurse an und vermittelt Praktika im Ausland, zum Beispiel in Leeds. Ich musste nur wenige Unterlagen ausfüllen und die An- und Abreise selbst organisieren. Unterkunft und Praktikumsstelle hat das City Council der Stadt Leeds besorgt. Da mein Ausbildungsbetrieb in Deutschland international ausgerichtet ist, sind Auslandserfahrung und Sprachkenntnisse schon fast ein Muss.“

Marcel Maske macht in Stolberg eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit Europaqualifikation (mehr darüber unter www.ausbildunginternational.de). Im Juli 2006 hat er mit Unterstützung des Berufskollegs ein vierwöchiges Praktikum bei einer Immobilienverwaltung in Leeds absolviert.


Die staatliche Zertifizierungs- und Prüfungsbehörde für Bildungsabschlüsse in England und Wales ist die Qualification and Curriculum Authority (QCA, www.qca.org.uk). Das schottische Pendant finden Sie unter www.sqa.org.uk. Der National Reference Point for Vocational Qualifications (NRP) bietet als Nationale Referenzstelle für Transparenz beruflicher Qualifikationen die Anerkennung ausländischer Qualifikationen an – Informationen dazu finden Sie unter www.uknrp.org.uk.

Einen umfassenden Überblick über die Berufsausbildung in Großbritannien und Nordirland bieten die Website www.direct.gov.uk (> Education and Learning) und das britische Portal www.apprenticeships.org.uk. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.ba-auslandsvermittlung.de/grossbritannien.

Informationen zur Berufsausbildung im zusammenwachsenden Europa finden unter www.ba-auslandsvermittlung.de/ausbildung und auf dem Portal des Deutschen Bildungsservers www.bildungweltweit.de.

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Überblick


Die beruflichen Bildungssysteme in Großbritannien und Nordirland sind komplex, die Lehrpläne nicht einheitlich. Das System unterliegt zudem ständigen Veränderungen.

16- oder 17-jährige Arbeitnehmer haben generell das Recht auf bezahlte Freistellung von ihrer Arbeit, um eine anerkannte Qualifikation zu erreichen.

England, Nordirland und Wales

Berufliche Bildung in der allgemeinen Sekundarbildung
Schon in der allgemeinen Sekundarschule können Jugendliche erste berufsbezogene Fächer wählen und Praktika in Betrieben machen.

Berufliche Bildung in der höheren Sekundarbildung
Nach Abschluss der Schulpflicht mit 16 Jahren gibt es verschiedene Möglichkeiten, ins Berufsleben einzusteigen:
  • Vollzeitunterricht an einer weiterführenden Sekundarschule oder einem College
  • Praxisbezogenes Lernprogramm, normalerweise als betriebliche Ausbildung in Kombination mit theoretischem Unterricht, oder
  • Arbeitsaufnahme oder Teilnahme an freiwilligen Diensten.

Die Sekundarschulen und Colleges bieten verschiedene berufliche Qualifikationen, die die Jugendlichen dort erwerben können. Die meisten werden modular und auf verschiedenen Niveaus angeboten und lassen sich mit allgemein bildenden Inhalten kombinieren. Viele dieser Kurse enthalten Praxisprojekte und Praktika.

Eine betriebliche Berufsausbildung (apprenticeship) kombiniert Praxis und Theorie. Normalerweise besuchen die Auszubildenden einen Tag pro Woche die Schule, den Rest der Zeit verbringen sie in ihrem Betrieb. Diese Form der Ausbildung wird altersentsprechend und unter Berücksichtigung von Vorkenntnissen auf drei Niveaus angeboten. Die Dauer beträgt ein bis zwei Jahre, in denen die Auszubildenden eine Vergütung erhalten und als Arbeitnehmer gelten.

Das System in Nordirland ist dem englischen sehr ähnlich. In Wales gibt es zusätzlich ein Zeugnis über moderne Kompetenzen (modern skills diploma) für über 25-Jährige (Niveau 4).

Schottland

Berufliche Bildung in der allgemeinen Sekundarbildung
In Schottland wurde 1999 ein nationales Qualifikationssystem (NQs) eingeführt. Die Schülerinnen und Schüler erwerben in der Regel ab dem Alter von 15 Jahren an ihrer Sekundarschule verschiedene nationale Qualifikationen, darunter auch berufliche. Das System wird zurzeit reformiert.

Berufliche Bildung in der höheren Sekundarbildung
Nach Abschluss der Schulpflicht können schottische Jugendliche die allgemeine Sekundarbildung (general upper secondary education) fortsetzen oder sich ganz auf berufliche Qualifikationen spezialisieren; meist an einem College für Weiterbildung (further education college). Auf lokaler Ebene sollen zunehmend mehr College-Kurse mit beruflichem Schwerpunkt angeboten werden, auch in Zusammenarbeit mit Betrieben.

Die betriebliche Berufsausbildung heißt in Schottland „modern apprenticeship“. Im Gegensatz zu den Regelungen im übrigen Königreich gehört theoretischer Unterricht mit Zertifikatsabschluss nicht unbedingt dazu. 16- bis 24-Jährige können an ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz innerhalb von zwei Jahren eine betriebliche und außerbetriebliche Bildung absolvieren und eine schottische berufliche Qualifikation (Scottish vocational qualification) ab dem Niveau 3 erwerben, das etwa dem Abiturniveau entspricht. Außerdem erwerben sie Kernkompetenzen in Rechnen, IT, Kommunikation, Problemlösung und Teamarbeit.

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Zugang und Beratung

Berufliche Bildung in der allgemeinen Sekundarbildung
Die Aufnahmepolitik der Schulen wird von der zuständigen Behörde geregelt. Das ist entweder die örtliche Bildungsbehörde (local education authority) oder die Schulleitung, je nach Schulart und lokaler Regelung.

Berufliche Bildung in der höheren Sekundarbildung
Nach Erfüllung der Schulpflicht können die 16-Jährigen in England, Wales und Nordirland ihre schulische Bildung fortsetzen, wenn die Schule dies anbietet. Sie können auch die Aufnahme an einer weiterführenden Schule beantragen.

In England und Wales setzen die Schulen eigene Zulassungsbedingungen fest, meist Mindestnoten in fünf Fächern. In Schottland können die allgemein bildenden Schulen Zugangsstandards für bestimmte Kurse festsetzen. Colleges wählen ihre Schüler aus den Bewerbern aus.

Betriebliche Berufsausbildung
Bei der Auswahl der Teilnehmer werden die schulischen Qualifikationen (insbesondere für technisch geprägte Berufe) und die Motivation berücksichtigt. Wer zunächst keinen Ausbildungsbetrieb findet, kann seine Ausbildung auch am College beginnen und später in der dualen Form fortsetzen.

Beratung
In England und Wales werden die Jugendlichen ab Klasse 9 in der Schule beraten, welche Bildungswege sie einschlagen können. Zusätzlich gibt es übergreifende Beratungsdienste:
  • Der Verbindungsdienst (Connexions Service) berät 13- bis 19-Jährige in Zusammenarbeit mit anderen sozialen Diensten, die Eltern werden ebenfalls beteiligt.
  • In Wales, Nordirland und Schottland gibt es jeweils eigene Beratungsdienste, die meist für alle Altersgruppen arbeiten (Careers Wales, Careers Service Northern Ireland, Careers Scotland).

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Rechtsgrundlage, Förderung und Finanzierung

Gesetzliche Grundlage
Der gesetzliche Rahmen der beruflichen Bildung in Großbritannien und Nordirland ist nicht in einem einzelnen Gesetz zusammengefasst. Eine Reihe von Regelungen deckt die verschiedenen Aspekte der beruflichen Bildung ab. Wichtige Neuerungen der jüngeren Vergangenheit sind das Gesetz über berufliche Bildung und Kompetenzen (Learning and Skills Act) von 2000, in dem die Steuerung der Weiterbildung reformiert wurde, und das Bildungsgesetz (Education Act) von 2002, das den Schulen mehr Gestaltungsspielraum gibt. In Schottland reformierte das Bildungsgesetz (Education Act) von 1996 das Prüfungssystem. Das Gesetz über die Schulen (Schools Act) von 2000 setzte Standards für die Verbesserung der Schulbildung.

Schulgebühren
Im Allgemeinen ist die Erstausbildung für Teilnehmer bis zum 25. Lebensjahr an öffentlich geförderten Schulen gebührenfrei. Freiwillige weiterführende Schulen (voluntary grammar schools) können Gebühren bis zu einer bestimmten Höhe erheben. Außerdem gibt es zahlreiche private Colleges, die Schulgebühren verlangen.

Förderung
Schüler zwischen 16 und 18 Jahren können eine Ausbildungsbeihilfe (Education Maintenance Allowance) beantragen, wenn das Haushaltseinkommen unter 30.810 Pfund im Jahr liegt. Die Beihilfe liegt zwischen 10 und 30 Pfund pro Woche (Zahlenbeispiele für England).

Wer eine betriebliche Berufsausbildung macht, erhält für die Zeiten im Betrieb eine Vergütung von mindestens 95 Pfund in der Woche. Die Arbeitgeber können einen Teil der Ausgaben von ihrem örtlichen Rat für Bildung und Kompetenzen (Learning and Skills Council) zurückfordern.

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Qualifikationen

Bisher gibt es rund 3.500 einzelne Qualifikationen in der beruflichen Bildung, die zum großen Teil von privaten Agenturen verliehen werden. Inzwischen wurde ein Nationaler Qualifikationsrahmen eingeführt, der die allgemeinen und beruflichen Qualifikationen in sechs Niveaus unterteilt. Übergreifende Zeugnisse werden nach und nach eingeführt.

Allgemeine Sekundarbildung
In England, Wales und Nordirland kann man einen beruflichen Abschluss der Sekundarbildung machen (General Certificate of Secondary Education – GCSE). Er ermöglicht eine weiterführende Bildung, Berufsausbildung oder den Berufseinstieg. In Schottland kann man als Abschluss der Sekundarbildung das Schottische Abschlusszeugnis der Sekundarbildung (Scottish Certificate of Education) erhalten.

Höhere Sekundarbildung
In England, Wales und Nordirland ist das allgemeine Abschlusszeugnis der höheren Sekundarbildung das General Certificate of Education Advanced Level – GCE A-level. Eher auf Berufe ausgerichtet sind die höhere Zusatzqualifikation (Advanced Subsidiary qualifications – GCE AS-level) oder das Abschlusszeugnis der höheren Sekundarbildung in angewandten Fächern (GCE A-levels in applied subjects). Mit diesen Abschlüssen kann man eine Weiterbildung, ein Studium oder eine Beschäftigung aufnehmen.

Seit 2008 gibt es außerdem Diplomkurse (new diplomas) für 14- bis 19-Jährige. Sie sollen praxisbezogene Kenntnisse vermitteln und die Schüler sowohl aufs Berufsleben als auch auf ein Studium vorbereiten. Die Kurse enthalten Projektarbeit und Praxisphasen im Betrieb und lassen sich auch mit GCSEs und A-levels kombinieren. Bis 2013 sollen sie 17 Berufsfelder abdecken. Die Kurse gibt es auf drei Niveaus. Das höchste (advanced diploma) entspricht zum Beispiel dem Abitur (A-level) in dreieinhalb Fächern und gibt somit Punkte für die Hochschulzugangsberechtigung.

Daneben gibt es in England, Wales und Nordirland eine ganze Reihe modularer beruflicher Qualifikationen, zum Beispiel die BTECs – ursprünglich Abschlüsse des Business and Technology Education Council, heute verliehen von der Agentur Edexcel – oder die OCR Nationals (Oxford, Cambridge and RSA Examinations). Diese Qualifikationen bringen je nach Niveau auch Punkte für die Hochschulzugangsberechtigung. Sie können Teil eines übergreifenden beruflichen Zertifikats sein und werden normalerweise an einem College erworben, aber auch als Teil einer betrieblichen Ausbildung.

In Schottland wurde 1999 ein Nationales Qualifikationssystem (National Qualifications System – NQS) eingeführt. Das System ist in fünf Niveaus unterteilt, entsprechend öffnen sie die Türen zur Weiter- und Hochschulbildung sowie zur Beschäftigung. Viele Kurse an allgemeinen Sekundarschulen und an Colleges führen zu diesen Qualifikationen.

Betriebliche Berufsausbildung
In England, Wales und Nordirland gibt es betriebliche Ausbildungen auf drei verschiedenen Niveaus, je nach Alter und Vorkenntnissen der Bewerber. Die höheren Niveaus schließen in den meisten Fällen mit einem technischen Zertifikat ab sowie mit Nationalen Beruflichen Qualifikationen (National Vocational Qualifications – NVQs) auf verschiedenen Niveaus. Sie eröffnen den Zugang zur weiterführenden beruflichen Bildung oder zum Arbeitsmarkt. Man kann sie auch als College-Student erwerben, wenn man einen Teilzeitjob oder einen Praktikumsplatz hat.

In Schottland kann man mit der Berufsausbildung schottische berufliche Qualifikationen (National Qualifications) ab Niveau 3 erwerben, die etwa dem Abiturniveau entsprechen.

 

Berufliche Bildung:

Pfeil www.excellencegateway.org.uk
Das Online-Portal informiert über den Bereich Bildung und Qualifizierung in dem Vereinigten Königreich. Es bietet praktische Hilfestellungen an um die tägliche Arbeit zu verbessern, ermöglicht Ihnen Ihre beruflichen Kenntnisse und Beispiele mit anderen Nutzern zu teilen.

Pfeil www.dfes.gov.uk
Das Online-Portal liefert Informationen und weiterführende Links zu Bildungsmöglichkeiten im Vereinigten Königreich. Außerdem finden sich hier Informationen über Studiengebühren und mögliche finanzielle Unterstützung.

Pfeil www.apprenticeships.org.uk
Das Online-Portal informiert Arbeitnehmer, junge Leute und Praktikanten über Weiterbildungsmöglichkeiten sowie zu Praktikaangeboten aus verschiedenen Wirtschaftssektoren und hält die Kontaktdaten für eine Bewerbung, nebst Tipps und Links für die nächsten Schritte bereit.

Pfeil www.eurybase.eu
Informationsdatenbank für die Bildungssysteme in Europa (verfügbar auch in englischer, deutscher und französischer Sprache)

Pfeil www.cedefop.europa.eu
Quelle der Europäischen Union zu Fragen der Berufsausbildung, Mobilität, Finanzierung

Zugang und Beratung:

Pfeil www.dfes.gov.uk
Das Online-Portal liefert Informationen und weiterführende Links zu Bildungsmöglichkeiten im Vereinigten Königreich. Außerdem finden sich hier Informationen über Studiengebühren und mögliche finanzielle Unterstützung.

Pfeil www.careers-scotland.org.uk
Die Homepage des Careers Scotland, Schottischer Beratungsdienst, bietet viele Möglichkeiten die Bildung der Kinder und Erwachsenen zu unterstützen und zu fördern.

Pfeil www.careersserviceni.com
Die Careers Service Northern Ireland bietet viele Informationen auf ihrer Homepage zu dem Thema Bildung und Qualifizierung. Sie berät und informiert alle Altersgruppen über Karriere und Weiterbildung in der beruflichen Laufbahn.

Pfeil www.careerswales.com
Auf der Homepage des Careers Wales, Walisischer Beratungsdienst, finden Sie Informationen, Beratungen und Orientierung für alle Altersgruppen in dem Bereich der Bildung und Qualifikation.

Rechtsgrundlage, Förderund und Finanzierung:

Pfeil www.lsc.gov.uk
Auf der Homepage der öffentlich finanzierten Organisation "Learing and Skills Council" finden Sie viele hilfreiche Tipps zur Aus- und Weiterbildung sowie zur Qualifizierung in England.

Pfeil www.wales.gov.uk
Auf der Homepage der walisischen Regierung erhalten Sie umfassende Informationen über verschiedene Bereiche wie z.B. die wirtschaftliche Entwicklung, Bildung, Gesundheitsweisen, Verkehr, soziale Dienstleistunen etc.

Pfeil www.delni.gov.uk
Auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit und Bildung finden Sie umfassende Informationen über die akademische Bildung, Weiterbildung und eine Reihe von Beschäftigungsmaßnahmen.

Pfeil www.direct.gov.uk
Auf dem offiziellen Länderportal des Vereinigten Königreichs erhalten Sie Informationen über Leben und Arbeiten, Bildung und Lernen im Vereinigten Königreich. Zahlreiche Links führen zu weiteren relevanten Websites und zu allen wichtigen Behörden und Institutionen.

Qualifikationen:

Pfeil www.direct.gov.uk
Auf dem offiziellen Länderportal des Vereinigten Königreichs erhalten Sie Informationen über Leben und Arbeiten, Bildung und Lernen im Vereinigten Königreich. Zahlreiche Links führen zu weiteren relevanten Websites und zu allen wichtigen Behörden und Institutionen.

Pfeil www.accreditedqualifications.org.uk
Das Online-Portal bietet eine umfassende Datenbank mit anerkannten Qualifikationen. Es besteht die Möglchkeit nach aktuell laufenden und abgeschlossenen anerkannten Berufsabschlüssen zu suchen.

Pfeil www.qcda.gov.uk
Die staatliche Zertifizierungs- und Prüfungsbehörde für Bildungsabschlüsse (Qualification and Curriculum Authority) entwickelt Curricula, Prüfungen, Assessment- sowie Testverfahren und nimmt die Zertifizierung der Qualifikationen vor.

Pfeil www.edexcel.com
Ecexel, die größte britische Einrichtung für Vergabe von akademischen und beruflichen Qualifikationen und Prüfungen für Schulen, Hochschulen, Arbeitgebern und diversen anderen Lernangeboten. Auf diesem Informationsportal haben Sie die Möglichkeit sich umfassend über Qualifikationen und Prüfungen zu informieren.

Pfeil www.ocr.org.uk
Die Homepage der OCR (Oxford Cambridge and RSA Examinations) bietet Informationen über die Qualifikationen für alle Altersstufen in den Schulen sowie für den beruflichen Werdegang.

Pfeil www.scqf.org.uk
Auf der Homepage der Scottish Credit and Qualifications Framework (SCQF) erhalten Sie einen Überblick über alle Qualifikationen in Schottland.

Pfeil www.sqa.org.uk
Die Scottish Qualification Authority (SQA) ist national verantwortlich für die Entwicklung, Akkreditierung, Prüfung und Zertifizierung von Qualifikationen und bietet auf der Homepage allgemeine Informationen über die Bildung in Schottland.

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Gruppenbild: ein lächelnder älterer Mann im Anzug umgeben von vier jungen Leuten
 
Holzfacharbeiter im Blaumann an der Schleifmaschine.
 
Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) - Info-Center der ZAV: 0228 / 713 13 13 - E-Mail: zav-auslandsvermittlung@arbeitsagentur.de