BildungssystemDas spanische Bildungssystem wurde seit den 1990er-Jahren mehrfach reformiert. Die jüngsten Reformen zielen vor allem auf drei Aspekte: Erstens soll die Erziehung von Kleinkindern effektiv reguliert werden. Zweitens wird die Berufsausbildung vollständig reformiert, indem eine post-sekundäre Stufe eingerichtet wird. Schließlich soll die Bildung für Menschen mit besonderen Bedürfnissen besser mit den übrigen Angeboten verzahnt werden.
Das System besteht aus folgenden Bausteinen:
Die weiterführende Bildung für Jugendliche zwischen 16 und 18 Jahren bietet mehrere Möglichkeiten. So können sie nach Abschluss der verpflichtenden Sekundarbildung (ESO) wählen zwischen:
Die höhere Bildung baut auf dem Abitur auf. Es stehen verschiedene höhere Bildungsangebote zur Auswahl, zum Beispiel:
Außerdem gibt es Weiterbildungen für Erwachsene und Angebote für Menschen, die besondere Förderung brauchen (unter anderem: behinderte Menschen, sozial Benachteiligte, ausländische Schülerinnen und Schüler, Hochbegabte). Gesonderte Bildungswege gibt es außerdem in der Kunst, im Sport und in der Sprachvermittlung. Die Verantwortung für die Bildung liegt beim Ministerium für Bildung und Wissenschaft (Ministerio de Educación y Ciencia) und bei den Autonomen Regionen (Comunidades Autónomas). Weiterführende Informationen:
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